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Bericht: Wolkenstein 2004
1.Tag: Do. 27.05.04 Abfahrt der Vorhut
14.00 Uhr Treffpunkt der Vorhut im Bistro null8fuff10. Tourenguide „Schwester Stefanie“ verteilt die neongelben Kampfwesten und bestimmt die Hackordnung der sieben Fernspäher. Nach der Vergatterung wird der Kampfbefehl verlesen: “schnelles Vordringen nach Österreich und ein Lager in Altenmarkt errichten“. Erster Feindkontakt mit Einheimischen erfolgt bereits auf der Autobahn. Ein silberner Volvo versucht die Vorhut feige von hinten auszulöschen. Dieses Vorhaben wird jedoch durch den selbstlosen Einsatz von “Naked-Gun“ verhindert, indem er sich mit seiner SV willenlos vor die heran fliegende Gefahr stürzt (ein Dankeschön an den Erfinder des ABS). Schlechte Wetterbedingungen und sibirische Kälte untergraben die Gruppenmoral und verhindern einen schnelleren Vorstoß ins Landesinnere. Zum Glück zeigt „Brennschwester“ Tina ihre Motivafferenzen und „Schwester Stefanie“ markiert durch Abspreizen der Beine die gripplosen Stellen für die weiteren Metzeler Rennsportfahrer. Ohne Verluste im Hotel angekommen, wird sofort die Hotelbar eingenommen und bis zum Schluss gehalten.
2.Tag: Fr. 28.05.04 Ankunft in Wolkenstein
08.00 Uhr Antreten im Frühstücksraum und Kontaktaufnahme mit dem Basislager. Absetzen der Wettermeldung und Empfang neuer Befehle: “weiteres Vordringen nach Italien mit anschließendem Zusammenschluss aller Truppen (Vorhut und Basislager = 17 Biker) in Cloudstone (Codewort für Wolkenstein). Die Verspätung des Rekruten „Slow-Triple“ wird sofort mit der Höchststrafe geahndet: Bier für die komplette Vorhut (Zinssatz bei Nichteinlösung: + 1 Bier / versäumter Tag). Durch eine zügige Fahrweise wird die verlorene Zeit gutgemacht, bis ein Heckenschütze die MV Augusta aufs Korn nimmt und den nicht zugelassenen Hinterreifen zerstört. Dank des schnellen Eingreifens des Rettungstrupps wird der Verwundete „E-Bärle“ bestens versorgt und kann die Spurensuche wieder aufnehmen. Kurze Zeit später erreichen wir den Zielort Cloudstone. Das Festzelt wird von der Vorhut durch einen Blitzangriff eingenommen und kurz darauf vom Basislager besetzt. „Schwester Stefanie“ lässt ins wohlverdiente Wochenende wegtreten. Jetzt wird gezecht bis die Festplatte formatiert ist und der völlige Verlust der Muttersprache einsetzt. Rekrut „Slow-Triple“ vernichtet zuerst sein kognitives Zentrum und wirft unserem „Präsi“ den weißen Federhandschuh vor die Füße, der die Herausforderung lächelnd annimmt. Währenddessen übernimmt Kamerad „Naked-Gun“ die Tribüne und erheitert das Publikum mit Gesang und sportlichen Einlagen (O-Goshi mit einem gefangen genommenen Motorradoffiziers, Antreiben der Getränkeschubsen mit der Bierbankgitarre und leiterlosem Besteigen des Fahnenmastens…). Zum Dank für diese gelungene Darbietung zur Belustigung aller, wird „Naked-Gun“ das Nakedbike beschlagnahmt. Leicht gefrustet sucht er Trost in seiner SVrau und wird ins Zimmer abgeführt. Hier wird er vom „Präsi“ gestellt und der Straftat: PH7 für schuldig befunden. Weitere Berichte basieren auf Vermutungen und werden deshalb nicht protokolliert.
3.Tag: Sa. 29.05.04 Gründung: bekloppd.de
09.00 Uhr Schlappes Erscheinen einer total am Boden zerstörten Truppe beim Frühstück. 09.45 Uhr Ermittlung der Asphalthaftung bei einem Stoppieversuch durch „Schmazaboobbele“ unter Verlust der Fußbremse. 10.00 Uhr Begrüßung des Stuntweltmeisters: Christian Pfeiffer, der sich bei „Schmazaboobbele“ nach den Haftwerten erkundigt, um danach sämtlichen physikalischen Gesetzmäßigkeiten zu trotzen. Sein Tagesbefehl lautet: Hackt euch her!!! „Brennbruder“ nimmt sich diesem Auftrag sofort an und stellt folgenden Sturmtrupp zusammen: „Brennbruder“ -„Präsi“ - „Naked-Gun“ - „Schwester Stefanie“ und „Schmazaboobbele“. Sekunden vor der Herbrennung verweigert der unverhofft dazugestoßene „Slow-Triple“ die Selbige, um eine Shoppingtour nach Verona vorzuziehen. Somit nahm das „bekloppdde“ Herbrennen seinen unerschütterlichen Lauf, um danach in die Analen einzugehen. „Schmazaboobbele“ hatte in der ersten Halbzeit mit stoppie-bedingten, vagabundierenden Hirnströmen zu kämpfen, was sich in der zweiten Halbzeit zunehmend besserte. Der „Präsi“ hielt dem „Brennbruder“ die Flanke frei und rettete sich selbst durch einen kollisionsverhindernden, einarmigen Griff in einen Felsvorsprung auf der Gegenfahrbahn. Dieses Ereignis hielt ihn jedoch nicht davon ab, seinem „Brennbruder“ sofort nach dem Gegenverkehr wieder vehement zu folgen. Erst nachdem Sich bei „Naked-Gun“ minderleistungsbedingte, eklatante Bremsschwächen ereigneten (Handbremshebel berührt Gasgriff, ohne das die Verzögerungswerte ansteigen), wurde eine kurze Brennpause eingelegt. Nach dem Essen sank der Adrenalinspiegel leicht und das Zittern hörte auf, was ein sofortiges Nachbrennen mit feindlichen Italioracern zur Folge hatte. „Brennbruder“ und „Präsi“ lieferten sich mit den Italienern das Duell des Tages, während „Naked-Gun“ leider abreisen lassen musste, da er von einem BMW aufs bösartigste belästigt wurde. Nach kurzer Kennlernphase des Fahrers und Austausch der wichtigsten Höflichkeiten (doppelter Stinkefinger, geballte Faust…), erhielt dieser die Höchststrafe, was er wohl nie mehr vergessen wird! Die Italiener wurden vernichtend aus ihrem eigenen Land vertrieben und als unwürdige Gegner geächtet, nachdem sie „Brennbruder“ mit seinem leeren Tank (bereits nach 160 km – Respekt und Anerkennung) bei der Abfahrt überholten. Somit fand das Herhacken sein Ende und wir traten den Rücktritt zum Festzelt an. Als beim gemütlichen Bier die Vernunft einsetzt und das Adrenalin dem Glückshormon weicht sind alle Brennbrüder der gleichen Meinung: „wir sind doch bekloppd.de“!!! Sofort wurden vom „Präsi“ die Statuten festgelegt und „Naked-Gun“ beschwor die Bruderschaft mit einem naked-one-armed-Donut (dieser Stunt ist urheberrechtlich geschützt: siehe Mitgliedsaufnahme). Kaum in der Bar angekommen, nahm das Schicksaal seinen Lauf. „Naked-Gun“ klärt einen weiblichen Wahlfisch über sein Sonnensystem um die Hüften auf und zieht den direkten Vergleich mit „Rennschwester“ Tina, was einen sofortigen nuklearen Joghurtkrieg auslöste (siehe Bildergalerie). Während „Naked-Gun“ gute Nehmerqualitäten zeigt, beschäftigen sich die Anderen Brüder mit Super Evi (Rekordhalterin im Zahnfleischstrecken), Super Petra und den italienischen Bardamen. Nur ein pflichtbewusster Bruder namens „Scotti“ erkundet die Umgebung und sucht bereits nach einem neuen Quartier fürs nächste Jahr. Sekunden später verhindert er das zweite PH7-Verbrechen.
4. Tag: So. 30.05.04 schönes Touren
Große Aufbruchstimmung in der Morgendämmerung. Der „Präsi“ begnadigt „Schwester Stefanie“ und „Scotti“ wegen guter Führung im Feindesland und gesteht ihnen einen Heimaturlaub zu, dem er sich selbst anschließt. Dieser wird angetreten und verläuft ohne Zwischenfälle. Hätte „Schwester Stefanie“ nicht auf der SP2 geschlafen, sondern die vor ihm fahrende R1 weggegrätscht, wären die Brüder eine Stunde früher in Winterbach angekommen (laut „Präsi“). „Naked-Gun“ nahm „Präsis“ Hackplatz ein, was ihn fast das leben kostete. „Rennbruder“ Uwe zeigte rutschige, gripplose Sandstellen an, was von „Naked-Gun“ fälschlicherweise als „Fahr doch mal voraus und hack dich richtig her“ interpretiert wurde. Die Worte des „Reifenpräsi“ noch im Hinterkopf: „nur der Vorderreifen braucht Gripp“, ging es auf die Jagd, bis sich dieser ebenfalls zwanglos vom Asphalt löste, was zu einem klassischen Querdrift a la Rossi führte. Daraufhin wurde das Brennen im gegenseitigen Einverständnis verlangsamt und eine schöne Tour gefahren. Beim gemütlichen beisammensitzen im Kaffee versuchte der Feind Carolas und Haralds Helm zu zerstören, was jedoch durch die Kameraden verhindert wurde. Abends ging es dann in eine Pizze, die dank Handysatellitennavigationssystemen von allen Kameraden gefunden wurde. Um das leibliche Wohl bekümmert, organisierte „Slingshot“ ein altbewährtes Heilmittel namens Mirto (gut für alle, denen der Helm zu groß ist). Auf dem Heimweg wurde noch schnell eine Flaggenparade abgehalten und dann war Zapfenstreich.
5.Tag: Mo 31.05.04 Heimfahrt
08.00 Uhr Antreten im Frühstücksraum. Auch das „E-bärle“ wurde rechtzeitig geweckt und verlieh im morgendlichen Tran „Naked-Gun“ seine MV Augusta, der dies schamlos ausnutzte. Nach einer kurzen Einweisung übernahm „Brennbruder“ das Kampfgeschwader und führte es souverän Richtung Heimat. Leider war die Gruppe durch die vielen flüchtenden Italioracer (hatten furchtbare Angst vor weiteren Herbrennungen mit „Bekloppdden“) nicht in der Lage eine schnellere Gangart einzuschlagen, was unserem „Crashdummy“ zum Verhängnis wurde. Der einschläfernde Fahrstiel hatte sie so gelangweilt, dass sie sich mehr für die Flora und Fauna interessierte und einen Ausgang in die Botanik suchte. „Rennschwester“ Tina pflügte sich durch das komplette Feld um den schwerwiegenden Verlust zu melden. Nach einer kurzen Pause stellte „Schmazaboobbele“ seinem „Crashdummy“ seinen Soziusplatz zur Verfügung und entschied sich, sich als Einzelkämpfer durchzuschlagen. Der Rest der Truppe hörte auf die Wettervorhersage von „Slingshot“ und zog die Regenkombis an. Auf dem weiteren Heimweg dezimierte sich die Truppe zunehmend. Bei Buschles angekommen erhielten „Brennbruder“, „Töpfle“ und „Schmazaboobbele“ einen Geheimauftrag, während die Anderen von „Crashdummy“ zum gemütlichen Grillabend eingeladen wurden. Hier begann und endete die Motorradausfahrt Wolkenstein 2004.
Beschwerden und Reklamationen über die Berichterstattung werden nur bei Bezahlung eines Bierfasses berücksichtigt!
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